Hovawarte von der Wunderwacht
Meine Hundezucht
Obwohl ich nicht mit Hunden aufgewachsen bin, begeistere ich mich seit meiner Kindheit für diese Tiere. Als ich zwölf Jahre alt war, studierte ich Eva-Maria Krämers Der Hundeführer wie andere Menschen Die Bibel und brachte den Schafen aus der Nachbarschaft richtige Kommandos bei, weil mir ein Hund fehlte. Später lieh ich mir für Spaziergänge den Kelpie von Freunden und machte Praktika im Zoofachhandel, Tierheim und beim Tierarzt. Für mich stand fest: Sobald meine Lebensumstände es ermöglichen, hole ich mir einen Welpen.
In dieser Zeit stieß ich im Westfalen-Blatt auf einen redaktionellen Bericht über einen schwarzen Hovawart-Rüden, der sich wie eine Lobeshymne las. Bei dem Rüden handelte es sich um Brisko von den Colbitzern. Damals kontaktierte ich seine Züchterin, die mir aus dem spannenden Leben mit ihren Hovawarten berichtete.
Im Jahr 2022 erfüllte ich mir endlich meinen Traum vom eigenen Hund mit Micah vom Drachentöter, genannt Mila. Bereits beim Welpenbesuch konnte ich mir vorstellen einen Zwinger zu führen. Deshalb verfolgte ich mit Mila die Erfüllung der umfangreichen Voraussetzungen für die Zucht. Wir meisterten alle Gesundheitschecks, Ausstellungen sowie die Verhaltensbeurteilungen „wirklich vorbildlich und mit viel Temperament“, wie die Körmeisterin Milas Verhalten treffend zusammenfasste.
Mila liebt Action und Menschen. Im Arbeitsmodus ist sie äußerst fokussiert, ausdauernd, gelehrig und voller Energie. Sie zeigt, was den Hovawart als Gebrauchshund auszeichnet. Ob Mantrailing, Unterordnung oder Alltagstricks – Mila freut sich über die Zusammenarbeit mit ihren Menschen. Zuhause verhält sie sich ruhig und entspannt, aber wachsam. Wer das Grundstück betritt, wird gemeldet. Aufgewachsen in der Großstadt sowie auf dem Land kann Mila in der U-Bahn fahren und Äpfel ernten. Unter der richtigen Anleitung kennt die Vielseitigkeit des Hovawarts fast keine Grenzen.
Wir wohnen im schönen Ostwestfalen-Lippe. Hier wachsen meine Welpen mit engem Familienanschluss auf. Ich biete ihnen vielfältige Sozialisationsmöglichkeiten, um sie bestmöglich auf das Leben vorzubereiten. Mit meinem Zwinger von der Wunderwacht verfolge ich das Ziel, den Hovawart ein kleines Stückchen aus dem Schatten der Mainstream-Rassen herauszurücken – einfach, weil er es verdient. Ich möchte den neuen Besitzern aufgeweckte Welpen mitgeben, aus denen sich wesensfeste und gesellschaftstaugliche Hunde entwickeln, die sie lange begleiten.
Um den Welpen bei ihren neuen Haltern dazu eine faire Möglichkeit zu bieten, ist es mir wichtig, die neuen Familien kennenzulernen. Daher freue ich mich über eine frühzeitige Kontaktaufnahme, wenn Sie an einem Welpen interessiert sind, sich über die Rasse informieren möchten oder einen Eindruck von Mila bekommen wollen. Auch nach der Abgabe schätze ich den Kontakt zu den Besitzern, um bei Fragen weiterzuhelfen und zu sehen, wie sich die Welpen entwickeln.


Infos zu mir
Ich heiße Celine Niemann, bin 1997 geboren und im ländlichen Kreis Höxter aufgewachsen. Nachdem ich in Paderborn Medienwissenschaften und Germanistik studiert habe, bin ich nach Bochum gezogen. Dort habe ich in einer Werbeagentur gearbeitet. In dieser Zeit adoptierte ich Mila und erfüllte mir damit meinen Kindheitstraum.
Nach eineinhalb Jahren zogen wir zurück in die Heimat auf das Land. Hier arbeite ich nun als Marketingmanagerin für ein Intralogistikunternehmen.
Mila und die Hundezucht nehmen einen Großteil meiner Freizeit ein. Die restliche Zeit nutze ich für meine Freunde und Familie, ehrenamtliche Kulturarbeit oder entspannte Serienabende.
